In seiner Ausstellung Grammatik einfach erklärt bezieht sich Florian Slotawa (g. 1972, Rosenheim, DE) auf Wassily Kandinskys Manifest Punkt und linie zu fläche und ersetzt die klassische Leinwand durch Lattenrahmen und Tabletts.
Latten und Stäbe werden zu Linien, während Gummielemente als Punkte fungieren und Rhythmus sowie Struktur erzeugen. Die standardisierten Größen, Farben und Materialien dieser Alltagsobjekte setzen klare Grenzen und definieren das System, innerhalb dessen Slotawa arbeitet.
Charakteristisch für seine Praxis greift er auf das Alltägliche zurück, legt dessen eigene Schönheit frei und formt durch minimale Eingriffe eine Ausstellung, die sich wie eine visuelle Partitur lesen lässt. Die verwendeten Objekte – ob Kanister, Tabletts oder Lattenrahmen – bleiben jederzeit eindeutig erkennbar und geben nicht vor, etwas anderes zu sein.
















