Monica De Cardenas freut sich, eine Einzelausstellung mit neuen Werken von Thomas Huber in der Galerie in Zuoz ankündigen zu dürfen.
Thomas Huber, der seit vielen Jahren in Berlin lebt, ist bekannt für die malerische Darstellung von imaginären und konzeptuellen Innenräumen und Architekturen. Doch nun drängte es ihn, in die Landschaften seiner Jugend zurückzukehren, und er liess sich in der Nähe von Cannobio an der italienisch-schweizerischen Grenze nieder.
Der einzigartige Blick auf den See inspirierte ihn zu den in der Ausstellung präsentierten Gemälden und Aquarellen. Wie in einem visuellen Tagebuch erzählen diese Bilder von potenziell unendlichen Variationen derselben Landschaft, in der die Berge, das Wasser, der Himmel und das Licht sich in der Abfolge der Jahreszeiten und dem Tagesverlauf immer wieder anders zeigen.
Als Hommage an die Schönheit und Erhabenheit der Landschaft stellen diese Arbeiten ein neues Element in Hubers Werk dar. Auch wenn sie weiterhin die lebhafte Farbgebung und die genau konturierten Formen aufweisen, die für seine Arbeiten typisch sind, vollziehen diese großen Ölgemälde einen Bruch mit seiner früheren malerischen Welt. Die konstruierten Räume und Architekturen scheinen sich zu öffnen und geben den Blick auf weitläufige See- und Berglandschaften frei, die in einem bestimmten Moment und an einem spezifischen Ort festgehalten werden. Die Titel verweisen auf den Tag ihrer Entstehung und offenbaren damit die fast schon wissenschaftliche Arbeitsweise des Künstlers. So entsteht ein malerisches Werk, das sich nahtlos in eine lange Reihe mit Arbeiten berühmter Meister der Kunstgeschichte einfügt, die ebenfalls spezifische Landschafts-Zyklen geschaffen haben – wie etwa Claude Monet, Paul Cézanne oder Ferdinand Hodler.
In den reinen Formen und auf den glatten Oberflächen bleiben Kälte und Ausgewogenheit die entscheidenden Elemente. Und doch lassen ein schimmerndes Licht und zarte Reflexe den Wasserspiegel des Sees erglänzen. Ähnliche Stimmungsbilder findet man in den leichten und leuchtenden Aquarellen.
Eine obsession, eine devotion und eine passion – so beschreibt der Künstler die neue Serie, in der ein zyklischer Entwurf, die Wiederholung und die Variation die unbegrenzten Möglichkeiten der Malerei aufzeigen.












