Die Einzelausstellung der Künstlerin im Gebäude Pina Contemporânea ist das Ergebnis ihrer Forschung, die Fotografie, Archive und Erinnerung miteinander verknüpft.
Die Ausstellung nutzt die Fotografie als Medium und erweitertes Feld und verbindet Yuras jüngste visuelle Essays mit einem umfangreichen dokumentarischen Werk, das sie von ihr geerbt hat. Dies ermöglicht es ihr, Untersuchungen zu Erinnerung, Autobiografie und visueller Kultur zu entwickeln.
Ausgehend von der Erkenntnis, dass Fotografie aus Pluralität entsteht, ist die Ausstellung um zwei Essays von Yura strukturiert. Darin wird der Körper der Künstlerin als Schnittpunkt ihrer beiden Familienkerne dargestellt. Ausgehend davon erforscht Alice Yura Themen wie Abstammung, Migration und Geschlechterrollen.
Ein fotografischer akt erstreckt sich auch auf einen interaktiven Raum: Ein im Zentrum des Ausstellungsraums eingerichtetes Fotostudio lädt die Besucher ein, zu posieren und Bilder zu erstellen. Während des ersten Ausstellungsmonats leitet Alice Yura eine Reihe kostenloser Workshops.












![Colectivo Acciones de Arte, No+ [Não mais] [No more] (detail), 1983. Courtesy of MASP](/attachments/9b5e15c1c6ff59f1c8272376342c34a6f13efb4a/store/fill/330/330/0fcbe6a1da1016b4e092bd89473b45f8f01cb2d5d8ed180582c9b452d1b0/Colectivo-Acciones-de-Arte-No-plus-Nao-mais-No-more-detail-1983-Courtesy-of-MASP.jpg)



