Das Museum der Moderne Salzburg widmet dem international renommierten Künstler und Wahl-Salzburger Georg Baselitz zwei Ausstellungen an seinen beiden Standorten. Gemeinsam spannen sie einen weiten Bogen von seinen frühen Zeichnungen bis hin zu seinem monumentalen Spätwerk und geben einen umfassenden Einblick in die Entwicklung seines künstlerischen Schaffens.
Die Werkschau im Museum am Mönchsberg stellt den kleinformatigen Zeichnungen im Rupertinum Baselitz’ späte und großformatige Gemälde gegenüber. Diese Gegenüberstellung hebt die Spannbreite seines Ausdrucks hervor und zeigt, wie sich seine Bildsprache zwischen intimer Geste und monumentaler Wirkung entfaltet.
Die in den letzten zehn Jahren entstandenen Gemälde, insbesondere die eindrucksvollen Doppelporträts oder Pendant-Bilder, reflektieren Themen wie Alter, Schwäche und Vergänglichkeit. Zugleich verweisen sie auf die eigene Biografie des Künstlers und die seiner Frau Elke, wodurch persönliche Erfahrung und existenzielle Fragestellungen eng miteinander verwoben werden.
















