Jaana Caspary (g. 1988 in Wuppertal) studierte von 2007 bis 2014 an der Kunstakademie Düsseldorf und war Meisterschülerin von Prof. Didier Vermeiren. Während ihrer Ausbildung arbeitete sie als Assistentin im Atelier von Tony Cragg. Ausgangspunkt ihrer Skulpturen sind alltägliche, reale Gegenstände.

Diese werden - einmal ausgewählt - zunächst abgeformt und dann gespiegelt, vervielfältigt, verschoben, verdreht und wieder neu zusammengesetzt.

So ergeben sich neue Arrangements oder eigene Objekte, die wiederum in neue Materialien wie Bronze oder Kunststoff gegossen werden. Sie sind aus ihrem Funktionszusammenhang gelöst und werden, zwischen Gefundenem und Erfundenem changierend, abstrakt und organisch, als Objekt an sich für den Betrachter erfahrbar. Caspary demonstriert auf eine konsequente Art das skulpturale Potenzial, das in alltäglichen Formen steckt.

2023 hatte Caspary eine umfangreiche Einzelausstellung im Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal, wo sie auch eine große Außenskulptur präsentierte. Noch bis Februar 2026 ist eine Einzelausstellung der Künstlerin im von der Heydt-Museum Wuppertal zu sehen, die im Rahmen des Dieter Krieg-Preises mit dem Ankauf einer Skulptur verbunden war. Caspary lebt und arbeitet in Wuppertal.

In ihrer ersten Einzelausstellung in der Galerie Friese zeigt die Künstlerin neue Skulpturen und Zeichnungen.