1986, vor genau 40 Jahren, besuchte die Modemacherin und Unternehmerin Laura Biagiotti eine Ausstellung in der Galleria Chimera in Rom, die Werke von Giacomo Balla und seinen Töchtern Elica und Luce zeigte. Von diesem Moment an erwarb Laura Biagiotti bis zu ihrem Tod im Jahre 2017 mit großer Geduld und Leidenschaft zahlreiche Werke von Giacomo Balla und trug zu ihrer Valorisierung bei. Damit wurde sie zusammen mit ihrem Ehemann Gianni Cigna zu seiner größten privaten Sammlerin.

Die in den ersten 10 Jahren bis 1996, dem Todesjahr ihres Mannes, gesammelten Werke gehören heute der Stiftung Biagiotti Cigna an, die als Symbol für einen visionären Sammlergeist und ein großzügiges Mäzenatentum gilt.

Dieser Ansatz wurde beibehalten und im Rahmen weiterer Ausstellungen sowie dem Erwerb neuer Werke von Giacomo Balla gefördert, die heute der Kollektion Laura Biagiotti angehören.

Ein philanthropisches Mäzenatenum, das heute dank des Engagements von Tochter Lavinia Biagiotti Cigna, der aktuellen Firmenchefin, fortgeführt wird.