Persons Projects freut sich, die Einzelausstellung Written in her own hand von Zofia Kulik zu präsentieren, die die verschiedenen Phasen ihrer künstlerischen Emanzipation und die Entdeckung ihrer Stimme als unabhängige Künstlerin umfasst. Sie dient auch als erste Plattform zur Vorstellung ihres ersten monografischen Buches von Thames & Hudson, welches alle Aspekte von Kuliks unglaublichem Gesamtwerk erkundet.

Die Ausstellung beginnt mit ihren bemerkenswertesten Abschlussarbeiten (1968–1971) und setzt sich fort mit ihrem Übergang zum Künstlerduo KwieKulik (1971–1987), dass sie gemeinsam mit ihrem Partner Przemysław Kwiek gründete – und endet mit einem großformatigen Schwarz-Weiß-Selbstporträt, das sie als Königin darstellt. Zusammen vermitteln diese ausgewählten Werke ein tieferes Verständnis dafür, wie sich Kuliks individuelle Karriere zu dem entwickelt hat, was sie heute ist.

Ein zentraler Bestandteil von Kuliks Abschlussarbeit an der Warschauer Akademie der Bildenden Künste war eine dreiteilige Diaprojektion mit dem Titel Instead of Sculpture, die aus rund 500 Fotografien bestand (heute Teil der Tate Modern Sammlung). Für Kulik ist Skulptur ein Prozess, der sich über einen bestimmten Zeitraum hinweg entfaltet, ohne definierten Anfang oder Ende und ohne festgelegte Handlung. Sie untersuchte die Dynamik zwischen Skulptur und Betrachter und analysierte, wie Wahrnehmung Teil der skulpturalen Erfahrung wird