In dieser Ausstellung wendet sich der Künstler der Zeichnung zu, die für ihn das ursprünglichste Medium der Kunst verkörpert. Mit einer präzisen Linienführung stellt Constantin Luser aus seinen Skizzenbüchern entnommene Bildwelten dar. Die teils bizarren und fantastischen Objekte, Formen und Figuren vernetzt und integriert er in einem komplexen Liniengefüge.
Mit seinen sogenannten Raumzeichungen, Skulpturen aus Messingdraht, übersetzt Luser das zeichnerische Element in die dritte Dimension. Die Schatten der frei im Raum schwebenden Skulpturen werfen wiederum die Zeichnung zurück auf die Wandfläche.
Lusers unverwechselbare Skulpturen sind Musikinstrumente, die er verformt, neu zusammensetzt oder erweitert, um seine zeichnerische Welt in einen akustischen Denkraum zu übersetzen.











