Die Ausstellung Self studies zeigt zehn Künstlerinnen verschiedener Generationen, in deren Arbeit die Erforschung des Selbst zum Gegenstand wird – in Malerei, Zeichnung, Keramik und Textil. Der Körper, der erinnerte, geteilte, politisch besetzte, ist dabei der Ausgangspunkt: der Ort, an dem Selbstwahrnehmung und der Blick von außen aufeinandertreffen.
Die Arbeiten zeigen eine Erfahrungswelt, die facettiert und widersprüchlich ist, geprägt vom Spannungsfeld zwischen inneren Entwürfen und äußerer Zuschreibung, zwischen privatem Erleben und seiner gesellschaftlichen Dimension. Sie geben Raum, Identität in all ihrer Wandelbarkeit sichtbar zu machen, und befragen die überlieferten Bilder von Frauendarstellungen, die sie fortschreiben.
Gemeinsam eröffnen die künstlerischen Positionen einen vielschichtigen Dialog über Erinnerung, Körperlichkeit und Selbstentwurf. Zwischen Intimität und Öffentlichkeit, persönlicher Erfahrung und kollektiver Geschichte entfaltet sich ein Ausstellungsparcours, der den Körper als Ort von Veränderung, Widerstand und Zugehörigkeit versteht und die Möglichkeiten zeitgenössischer Selbstrepräsentation neu auslotet.












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