Die Ausstellung Das alles bin ich präsentiert die großzügige Schenkung von rund 200 Werken des Kunstsammlers Christoph Müller an das Kupferstichkabinett. Die Werke auf Papier – Zeichnungen, Druckgraphiken und Aquarelle – zeigen nicht nur ein breites Panorama an Bildthemen durch fünf Jahrhunderte auf, sondern spiegeln vor allem die persönlichen Interessen und Prägungen des Sammlers wider. In vier aufeinanderfolgenden Präsentationen wird jeweils eine Facette der Sammlung beleuchtet. Die Präsentation ab 10. März 2026 konzentriert sich auf die Vielfalt der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Natur.
Porträts und Pflanzenstudien, Hafen- und Historienbilder, Landschaften und Genreszenen – diese Ausstellung zeigt das ganze Spektrum einer außergewöhnlichen Sammlung. Mit Werken von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart entfaltet sich ein faszinierender Querschnitt durch die europäische Kunstgeschichte. Die ausgestellten Arbeiten auf Papier stammen aus Deutschland, Italien, den Niederlanden und Frankreich – sie erzählen vom Menschen und der Natur, von Geschichte und Alltäglichem, von Glaube, Gefühl und Gestaltungskraft. Zu sehen sind Figuren- und Aktdarstellungen, Seestücke, Naturstudien, Tiere, Wälder und anderes mehr.
Ein Teil der großzügigen Schenkung wird der Öffentlichkeit vom 20. Mai 2025 bis 14. Juni 2026 in vier wechselnden Ausstellungen im Kabinett in der Gemäldegalerie präsentiert. Die erste Präsentation Welt aus worten und bildern vom 20. Mai bis 24. August 2025 nahm Bezug auf Müllers Tätigkeiten als Verleger und Kritiker sowie auf seine Leidenschaft für Kunst und das Sammeln. „Begegnungen“ widmete sich vom 26. August bis 30. November 2025 der Darstellung von Menschen und ihren Beziehungen. Die dritte Präsentation mit dem Titel „Vom Reisen und Zuhause sein“ zeigte vom 2. Dezember 2025 bis 8. März 2026 eine Auswahl der schönsten Landschaftsdarstellungen. Der letzte Teil der Präsentationen wird ab 10. März 2026 gezeigt:
Blatt- und lebenswerk. 10. März bis 14. Juni 2026
Tiere, Pflanzen, Bäume und Wälder – eine Fülle an graphischen Blättern, Zeichnungen und Aquarellen geben die Vielfalt der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Natur wider. In der Kunst dienen Naturdarstellungen etwa als Quelle der Erkenntnis, zur Bewahrung von Schönheit oder als Spiegel göttlicher Schöpfung. Natur- und Tierstudien zeugen von genauer Beobachtung und vom Wunsch, die Welt um uns herum zu verstehen und festzuhalten. In einigen Werken hat die Natur einen symbolischen Charakter: als Sinnbild für Wachstum, Vergänglichkeit, Leben. Auch ist sie ein Ort, an dem sich Menschen mit sich selbst und der Welt verbinden.













![Olaf Nicolai, Camouflage/Torwand 1–3 [Croy, kleff, maier], 2023. Mit freundlicher genehmigung der Bundeskunsthalle](/attachments/79f49e8af64f112df86450bfc6ab7a1b8095cda0/store/fill/330/330/ebe728090cb487f563542fd059cc34e9d59fe376cfbada060ab5e0bd856a/Olaf-Nicolai-Camouflage-Strich-Torwand-1-3-Croy-kleff-maier-2023-Mit-freundlicher-genehmigung.jpg)


