Mit ihren diesjährigen Kunstankäufen setzt die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen erneut ein Zeichen für die Förderung zeitgenössischer Kunst im Freistaat. Insgesamt wurden 29 Werke von 25 sächsischen Künstlerinnen und Künstlern erworben – darunter Gemälde, Zeichnungen, Plastiken, Fotografien und Videoarbeiten. Der Gesamtwert der Ankäufe beträgt rund 145.000 Euro.
Die Ausstellung Win/win zeigt diese Neuankäufe im Museum Gunzenhauser der Kunstsammlungen Chemnitz – und das zum letzten Mal: Nach einer auf drei Jahre angelegten Kooperation zwischen der Kulturstiftung und den Kunstsammlungen Chemnitz endet die Präsentation der Ankäufe an diesem Ort in diesem Jahr. Seit 2024 hat die Reihe im Museum Gunzenhauser einen Überblick über die Vielfalt des zeitgenössischen künstlerischen Schaffens in Sachsen gegeben. Auch die diesjährige Auswahl zeugt von der hohen Qualität zeitgenössischer Kunstproduktion im Freistaat und gibt Einblick in vielfältige künstlerische Fragestellungen – von Technik und Material bis hin zu gesellschaftspolitischer Auseinandersetzung.
Angekauft wurden Werke von: Steven Black, Künstlergruppe „die Blaue Distanz“, Stephanie Dost, Sebastian Gögel, Susanne Hampe, Stefanie Hollerbach, Franziska Holstein, Lucas Kaiser, Yvette Kießling, Lena Koneberg, Benjamin Kunath, Lisa Liepelt, Sophie Lindner, Karl Lobo, Virginia Lorenzetti, Metulczki, Ulrike Mundt, Danny Otto, Josef Panda, Franziska Rist, Sandra Rosenstiel, Suntje Sagerer, Stefan Schwarzer, Winnie Seifert und Su-Ran Sichling.
Zum Hintergrund: Seit 2005 erwirbt die Kulturstiftung jedes Jahr zeitgenössische Bildende Kunst aus Sachsen. Ziel der Förderankäufe ist es, Künstlerinnen und Künstler an wichtigen Punkten ihrer Karriere finanziell zu unterstützen und ihre Arbeiten öffentlich zugänglich zu machen. Der Schwerpunkt liegt auf Künstlerinnen und Künstlern, die ihren Schaffensmittelpunkt oder Wohnsitz im Freistaat Sachsen haben. Nominierung und Auswahl der Werke erfolgen durch den unabhängigen Fachbeirat Bildende Kunst und den Vorstand der Kulturstiftung. Nach der öffentlichen Präsentation gehen die angekauften Werke in den Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden über. Bis heute konnten auf diesem Weg 783 Werke bzw. Werkgruppen mit einem Gesamtetat von rund 3,3 Millionen Euro angekauft werden.










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