Can I be? ist eine umfassende Einzelausstellung von Adam Pendleton, die zentrale Werkgruppen aus Malerei, Zeichnung, Skulptur, Video und Installation zusammenführt.

Pendleton ist weithin bekannt für eine künstlerische Praxis, die die Sprache der Abstraktion neu befragt. Seine Malereien entfalten sich aus einem reduzierten Vokabular von Geste, Fragment und Form. Schichten von Setzung, Oberfläche und Material lassen Kompositionen entstehen, die zugleich präzise und offen sind.

Im Zentrum seiner Arbeit steht das Konzept des „Black dada“, ein kritischer Bezugsrahmen, mit dem Pendleton die Schnittstellen von Blackness, Abstraktion und den historischen Avantgarden untersucht. Die Ausstellung vereint mehr als 80 Werke und bietet damit einen umfassenden Einblick in Pendletons künstlerische Praxis zum gegenwärtigen Zeitpunkt.

Abstraktion erscheint hier als eine aktive, produktive Kraft – fähig, Geschichte, Politik und Wahrnehmung in einer dynamischen Spannung zusammenzuhalten. Im Dialog mit der Architektur Tadao Andos lädt Can I be? die Besucherinnen und Besucher dazu ein, über die Rolle von Bildern nachzudenken: darüber, wie sie Bedeutung hervorbringen, Erinnerung speichern und neue Weisen des Sehens formen.